Interview - Frau Schaaf, Wohnbereichsleitung Cremon

  • 09.03.2020

Heute berichtet Frau Schaaf, unsere Wohnbereichsleitung aus dem Wohnbereich Cremon, über ihre Arbeit in der AMARITA Hamburg-Mitte.

Wie lange arbeitest du in der Einrichtung?

Seit dem 01.01.2006. Mein erster Arbeitstag war am 02.01.2006 um 07:00 Uhr.

Um 09:00 Uhr kamen die ersten Bewohnereinzüge, da das Amarita neu eröffnet wurde. Für Personal und Bewohner  war es ein sehr spannender Tag. Die Struktur fehlte noch  und einiges  war noch nicht rund.  Am Aufbau der Struktur war auch ich beteiligt und aus diesem Grund  erzähle ich oft  scherzhaft:“ Das Amarita bin ich.“

Aus welchem Grund hast du den Beruf gewählt?

Der Umgang mit Menschen  macht mir Spaß und begleitet  mich das ganze Berufsleben, wenn auch in verschiedenen Bereichen.  Jeder Tag ist anders und fordert Fachwissen, Empathie und Geduld.

Wie sieht dein Alltag als Pflegefachkraft aus

Morgens um 06:00 Uhr erhalte ich vom Nachtdienst eine Übergabe. Danach stelle ich die Morgenmedikation und um 06:30 Uhr teile ich die Mitarbeiter der Schicht ein, wer welche Bewohner versorgt und welche besonderen Aufgaben anliegen. Dann wird es Zeit, dass ich selber mit in die Grundpflege gehe und mich auch um die Behandlungspflege kümmere.  Desweitern bin ich für die Gabe der Medikation,  BZ-messen, Insulingabe, Visiten, Kommunikation Angehörige und  Ärzte, zuständig. Aber auch die Pause darf nicht fehlen. Mittags  wieder holen sich die Aufgaben. Wichtig ist die Dokumentation am PC. Um 14:00 Uhr erfolgt die Übergabe an den Spätdienst und um 14:30 Uhr ist Feierabend.

Darfst du bei deinem  Dienstplan mit entscheiden?

Als Wohnbereichsleitung schreibe ich den Dienstplan und es ist mir wichtig, dass meine Mitarbeiter ihre Wünsche mit einbringen. Ich muss aber auch sehen, dass die Schichten nach Vorgabe besetzt sind. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich als Vorbild fungiere und  meine Wünsche nicht an erste Stelle setze. Es fördert den Teamfrieden.

Wie würdest du dein Team beschreiben?

Mein Team setzt sich aus unterschiedlichen Altersgruppen und Charakteren zusammen. Dadurch ergänzen wir uns gut, da jeder seine Stärken und auch Schwächen hat. Es gibt dadurch auch mal Reibereien, aber wenn es darauf ankommt, halten wir fest zusammen. Jede Prüfung, ob durch Externe oder  Interne, die  gut für den WB läuft, freuen sich alle Teammitglieder. Ich als Wohnbereichsleitung bin stolz auf mein Team.

Zurück